Gästeabend am 19. Januar 2018 – Markus Gabriel: „Warum es die Welt nicht gibt“

Im Vortrag stand auch das vom Autor selbst dargestellte Verhältnis zur neuzeitlichen Philosophie im Mittelpunkt. Zum Beispiel seine Beurteilung des Realismus, Naturalismus, Konstruktivismus, Pragmatismus, Nihilismus, Nominalismus, Idealismus und zur Existenzphilosophie. Der Philosoph Gabriel sieht sich als Vertreter eines neuen Realismus nach der Postmoderne. Als seine „eigene Spielart“ des Neuen Realismus stellt der Pluralist Gabriel in Bezug auf Wittgenstein und Leibniz seine Sinnfeldontologie vor. Wir Menschen leben mit nur eingeschränkter Erkenntnisfähigkeit in einem Sinnfeld-Ausschnitt unserer Welt.überdenken.

Die lebhafte und teils kontrovers geführte Diskussion nach dem Vortrag beschäftigte sich vor allem mit den sich daraus ergebenen Fragen zur universalen Existenz und Erkenntnis, sowie zum Sinn des Lebens. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass diese Publikation unbedingt lesenswert ist. Sie regt geistreich, auch bewusst provozierend dazu an, Weltanschauung und zeitlose, philosophische Zusammenhänge, auf der Basis des zur Verfügung stehenden Wissens, immer wieder neu zu überdenken.

sapere aude!

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